Samstag, 30. Mai 2009

Auch ich bin dann mal weg...

...wie so viele andere vor mir.

Xiaomo macht jetzt erst mal vier Wochen Pause. In dieser Zeit gibt wahrscheinlich nur Wudang-Nachrichten, und zwar hier .

Es sei denn, es gibt was, das dann doch eher in die Rubrik "Neues aus Absurdistan" fällt. Kann ich mir aber gar nicht vorstellen...

Sonntag, 24. Mai 2009

Jaaaaa!

An all' die Philister, die's einfach nicht glauben konnten: WIR SIND WIEDER DA! IN DER 1. BUNDESLIGAAAAA!



Dabei sollte natürlich die Freude darüber, dass Georg wieder wohlbehalten aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, natürlich nicht vergessen werden: 欢迎回德国!

Montag, 18. Mai 2009

Die Vorfreude...

...ist ja bekanntlich mit die größte Freude. Wie man sieht, zählt mein persönlicher Countdown unermüdlich abwärts, bis es endlich los geht, in's gelobte Land. Was meine Begeisterung allerdings ein klein wenig dämpft, war ein Angebot der Firma China Trading, das ich heute aus meinem Postkasten gezerrt habe:




Leute, macht bloß keinen Mist!

Mittwoch, 13. Mai 2009

Auch die Schwyzer

...haben's scheints nötig:



Aber: Falls da morgen Wudang dransteht - da steig' ich sofort ein, ich schwör!

Dienstag, 12. Mai 2009

Tübingen

...ist ja wirklich ein putziges kleines Städtchen, besonders im Sommer sehr nett. Niedliche kleine Häuschen an einem Fluss, dessen Namen ich mir einfach nicht behalten kann, Universitätsstadt mit entsprechender Bevölkerung und Gastronomie. Einfach nett.

Aber dass man es dort so nötig hat, die Bahn zu bestechen, so nach dem Motto "Alle Wege führen nach Tübingen"?



Sehr merkwürdig, das...

Sonntag, 3. Mai 2009

Umzug 2.0


Als ich so um die 20 war, und all’ die Kumpels und Freunde langsam aber sicher flügge wurden, gab es kaum ein Wochenende, an dem nicht irgendjemand von A nach B umsiedelte. Glücklicherweise hatte man ja noch kein Geld, so dass das Umzugsgut noch relativ zügig in ein paar altersschwachen Rostlauben verstaut war und nach wenigen Stunden war das Thema durch. Das war so das WG-Zeitalter. Dann begann die Paar-Bildung, Haushalte wurden zusammen geschmissen, diese Umzüge waren dann schon leicht grenzwertig und konnten meist nur dadurch mit Freundeshilfe durchgeführt werden, dass auf raffinierte Weise angelockt und dann erbarmungslos zugeschlagen wurde („magst du nicht zum Frühstück kommen? Ja? Super – danach könnten grad schnell die paar Möbel nach B bringen…“).
Dann folgte das etablierte Lebensalter – man zog nicht mehr um, man ließ umziehen. Weil man es sich leisten konnte (oder die Firma zahlte). Da wurde dann das schicke neue Eigenheim bezogen und alles war gut.

Nun kommt anscheinend langsam die Zeit, wo das Ganze im Rahmen familiärer Umstrukturierungsmaßnahmen wieder von vorne los geht…nun bei der holden Schwester. Nachdem ich vor zwei Wochen einen völlig reibungslosen, professionell durchgeführten Umzug miterleben durfte, was es gestern einmal wieder Zeit, das Kontrastprogramm zu erleiden.

Meine Reflexe sind wohl mittlerweile ziemlich eingerostet, so dass ich auf die harmlos vorgebrachte Frage „was hast du am 02. Mai vor?“ einfach nur mit „bis jetzt noch nix“ antwortete, anstatt mir sofort zu überlegen, welcher karitativen Einrichtung ich mich just an diesem Wochenende verpflichtet hatte, leiderleider…nun, zu spät, also Antreten zum Umzug.

Und so treffen wir uns in der „Alten Heimat“, ein trauriges Grüppchen Bandscheibengeschädigter und Herzkranker, die eigentlich alle nicht mehr so richtig können aber dennoch erschienen sind, um hier und jetzt ihr Bestes zu geben. Und wenn es das letzte Mal ist…

Der Abgang von dem …nunja…sehr originell geplanten Häusschen der Schwester ist leider nie über den Baustellenstatus hinausgekommen, das macht den Weg mit den schweren Vollholzmöbeln, die noch aus dem Fundus unserer Großeltern stammen und den weiten Weg von Oberschlesien über Friedland und dem Lager Osthofen nach Oppenheim gemacht haben, nicht gerade leicht.



Prompt rutsche ich mit einem ziemlich schweren Nachtschränkchen, das mit einer Marmorplatte bewehrt ist, auf einer defekten Stufe aus und segele in einen Steinhaufen. Zu stur um das Möbelstück einfach loszulassen, stauche ich die Hand leicht an, der Bizeps-Muskel krampft bei dieser unerwarteten Kraftanstrengung empört, bin halt noch nicht richtig warmgelaufen. Fluchend richte ich mich wieder auf, als eine der wenigen Unversehrten ist jetzt nix mit Schwächeln, der Adrenalinschub gibt mir auf jeden Fall genug Energie um verbissen weiter zu schleppen, bis der verrostete Transporter voll ist und auch sämtliche PKWs bis zur Dachkante beladen sind. Im Convoy geht es dann in die neue Hütte, Autos ausladen, dann weiter in das Interimslager meine Schwester, wo ihre Bibliothek mit gefühlten 100.000 Büchern und die Klamotten lauern. Auch das Zeug kriegen wir irgendwie an seinen Bestimmungsort und ich sehe, dass meine Schwester die „konkret“ seit mindestens 1986 sammelt. Familienbande.




Wie in alten Zeiten betreut Muttern unseren Umzug aus der Ferne, hat einen riesigen Eimer Kartoffelsalat mit Frikadellen gebaut und auch noch lecker Rhabarberkuchen gebacken. Zwischen den Kartons hockend genießen wir die Gaben. Einer der besten Momente des Tages.

Irgendwann hat als krönenden Abschluss auch die bleischwere Waschmaschine ihren Platz gefunden. Glücklicherweise ohne weitere Verletzte. Nun ist das Chaos komplett über die neue Wohnung vergossen, höchste Zeit, sich vom Acker zu machen.

Ich bin langsam einfach zu alt für so was…