Sonntag, 31. Januar 2010

Das Leben - ein Spiel

Wir leben in einer wirklich spannenden Zeit, finde ich. Ich bin begeistert davon, wie ich heutzutage Kontakte mit Menschen in allen Teilen der Welt pflegen kann. Leute, deren Existenz schon längst in meinem geistigen Mülleimer gelandet waren, wieder hervorzerren und weiterhegen kann - toll!

Womit ich nun aber überhaupt nichts anfangen kann, sind die Spielwelten, in die sich Millionen Mitmenschen regelmäßig flüchten: wenn in der World of Warcraft bluttriefende Zwerge Drachen erschlagen - sorry, da bin ich weg! Man könnte nun trefflich darüber streiten, ob solche Spiele dazu geeignet sind, Aggressionen abzubauen oder ob solche nicht vielmehr verstärkt werden. Diese Diskussion ist mir aus der Kampfkunst vertraut, glücklicherweise spielt der Hang zum "Haudrauf" bei unserem speziellen Publikum eine eher untergeordnete Rolle. Sag' ich mal so.

Wo wollt' ich noch gleich hin? Achja, virtuelle Welten: wenn nun immer mehr Leute sich in Scheinwelten begegeben, bleibt natürlich bei einem 24-Stunden-Tag, der gelegentlich noch mit Arbeit und Schlaf ausgefüllt wird, nicht mehr allzuviel übrig für den Rest, der sich so im echten Leben abspielt. Ergebnis: das Interesse an der Außenwelt nimmt ständig ab. Habe ich auch schon selbst beobachten können. Was kann die Außenwelt also tun? Richtig - sich in's Netz begeben, und zwar am besten in Form eines lustigen Spielchens.

Zugegeben, als ich mir die Seite zum ersten Mal angeschaut habe, war ich schwer irritiert. Ich werde bei dem Spiel auch nicht mitmachen, eben weil ich solche Spiele nicht spiele. Aber die Idee finde ich klasse - wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann muss halt der Berg seine Felsen zusammenraffen und sich selbst auf dem Weg machen. Bin mal gespannt, ob dem "Pennergame" ein ähnlicher Erfolg wie "WoW" beschieden sein wird.

Samstag, 30. Januar 2010

Freitag, 29. Januar 2010

Das soll die Welt erfahren

Nach dem ich mir die Tränen (der Rührung, selbstverständlich...) abgewischt habe: Bitteschön! - Philosophie leichtgemacht

Link: Batman, der Konfuzius der 70er Jahre

Sonntag, 24. Januar 2010

Die neue Fledermaushöhle



Halt' die Ohren steif, Bat - im Mai wirst du besucht!

Des Rätsels Lösung

Fast hätte ich's vergessen - da steht ja noch eine Kleinigkeit aus:

Bekanntlich versuche ich ja seit ein paar Jahren verzweifelt, die Geheimnisse der chinesischen Sprache zu lüften und scheitere leider immer wieder daran, dass ich die Schriftzeichen und die zu den Silben gehörenden Töne schneller vergesse als ich sie lernen kann. Auch die Erkenntnis, dass ich damit nicht allein stehe, tröstet mich kaum. Nun haben sich zwei Leutchen der Sache angenommen und ich muss sagen: der Lösungsansatz ist genial. Und es funktioniert! Tatsächlich!

Die Schriftzeichen werden in ihre Bestandteile zerlegt, benamst und dann in völlig absurde kleine Geschichten eingebaut, zu denen dann auch kleine Bildchen gereicht werden. Ebenso wird mit den Tönen verfahren. Und so steht eben der 1. Ton (der ist hoch und bleibt auf dieser Höhe) im Zeichen des Riesen, der 2. (dieser steigt auf) wird von einer Fee symbolisiert undsoweiter.

Mehr zu diesem Wunderwerk ist hier zu finden.

Und diese Sache mit den Farben zu den Tönen gibt es schon bei dem hervorragenden Wörterbuchprogramm von mdbg
So, nun lernt recht fleißig

Samstag, 23. Januar 2010

Mittwoch, 20. Januar 2010

Merke!

Der Riese ist rot
Die Fee ist gelb
Der Teddy ist grün
Der Zwerg ist blau

Sonntag, 17. Januar 2010

Bild des Tages



Merke: Wir sind nicht allein!

Mittwoch, 13. Januar 2010

Wintergedanken

Ich wohne in einem kleinen aber feinen Vorort unserer kleinen Stadt, in dem die Welt noch wirklich in Ordnung ist. Samstags wird die Gass' gekehrt, und zwar spätestens dann, wenn man das markante Scharren der nachbarlichen Besen vernimmt. Ob die Gass' dreckig ist oder nicht - völlig egal - Rituale müssen gepflegt werden. Auch wenn es in den Innenbereichen meiner Hütte manchmal recht lustig aussieht - ich habe mir, was meine Haushaltsführung angeht, eine gewisse Nonchalance angeeignet, die das Leben einfach leichter macht - nach außen hin muss der Schein gewahrt werden. Und das nicht nur, weil's in der Ortssatzung steht, nein, hier werden die Urängste des Menschen wach: was sollen die Leut' denken?!

Um diese Jahreszeit ist Kehren eher nicht so das Thema, und nun bringt der Schnee es an das Tageslicht: Im Sommer gilt es ja nur, sich kurz mit Besen blicken zu lassen, das Ergebnis ist völlig egal - aber jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen: als ich heute nach Hause kam, konnte ich mal richtig sehen, mit wem ich so Brandmauer an Brandmauer wohne. Links die brave Eingeborene, die ordentlich 1,20 sauber geräumt und dann mit Splitt belegt hat - gegenüber ein eher lustlos beiseite geschubster Schneehaufen, den man gerade so alibimäßig durchgehen lassen kann, vor dem heimischen Grundstück, naja, waren auch noch Regieanweisungen an den Räumdienst zwecks Nacharbeiten nötig - aber rechts: der gesamte Gehweg frei - DA WURDE GESALZT! Umweltferkel, Anarchisten, faules Pack!

Ach, hätte ich doch auch den Mut...

Mittwoch, 6. Januar 2010

Für alle Lebkuchengeschwürgeplagten

Hier ein kleiner Geschenktipp:



Muss man einfach dazu stehen!

Sonntag, 3. Januar 2010

Ein frohes frisches Jahr

Worte zum Neuen Jahr:



...da kann ja nun nix mehr schiefgehen