Samstag, 27. Februar 2010

Was für ein wunderbares Spielzeug...

...hat der Oster mir da hin geworfen! Nun kann ich mich endlich mal ordentlich vorstellen:

Mai Nam isch Xiaomo. Herr Xiaomo. Eigendli Herrlein, abr übr diese dragische Gschichde in mainr Jugend möchde i nedd schbrechet. I verschbreche, mi hir und heide zum erschde und au ledzde Male z Word z melde. Bei Zwiderhandlunge wird von dene Blog si in Lufd auflöse. Verschbrochet. Nachdem d Frau, d albernerweise glaubd, mai Chefin z sai, si mai Name und mai Fellgesichd gborgd hedd, möchde i mi wenigschdens kurz vorschdelle. Für d hir versammelde Sinofile - dis isch mai rechtr Nam: 小魔. I hend no eine große, allerdings ehr dämlichet Brudr, dr Brinz Damo gnannd wird. S schbrichd für d Einfallslosigkeid meins Bersonals, dass von dene nadierli nur so heiße kann: 大魔. Mai Brudr hedd zwar des fluffigere Fell, dis gleichd abr sai Charakdereigenschafde, d man ehr einem Schaf zsbrechet mag, kaum aus. Von dene beinliche Verdredr unserr schdolze Schbezis lässch wirkli jede Unfug mid si mache. Des auf dem Fodo isch r nadierli. Sowas würd si mid mir niemand draue!
I bin da ehr gneigd, mid meinem Brudr im Gischde "Raggr" oi Gwerkschafd z gründe
um derardig, dr Würd dr Kadze widerschbrechend Akzione oi für allemol z underbinde. Und wenn i dafür den ganze Weg in's Schwäbische no Schlaiddorf digeret muss. Bei von dene Glegenheid könnde mir noh nochmol den ledzde Schrifdsadz dr Frau Rechdsanwäldin, dr "Raggr" Obdach gwährd und d ohne ihn wohl kaum ihrr jurischdische Dädigkeid nachgehe könnde, durchgehe. Und i weiß joo, dass dord beschdimmd oi Schälchet mid Fressbarem und oi baar Schdreicheleinheide auf mi warde.
Mensche sind joo so einfach z dressiere. Und i bin sooo niedli...

Wie das geht? SO!

Achja, das Original zu diesem historischen Text gibt es hier für die nicht schwabophilen.

Schwobify your life!

Sonntag, 21. Februar 2010

Plagia-i - Plagia-o...

Das Feuilleton kocht. Stein des Anstoßes ist ein junges Mädchen, das ein Buch geschrieben hat. Soweit schonmal beachtlich, gerade in einer Zeit, in der - so zumindest mein Eindruck - die Alphabetisierung eindeutig auf dem Rückzug ist. Gelesen habe ich das Werk nicht, da ich meinen letzten Ausflug in diese Form der Literatur ("Feuchtgebiete") noch nicht so wirklich verkraftet habe. Wahrscheinlich hätte ich den Hype und auch den anschließenden Skandal völlig ignoriert, würde ich mit dem Titel "Axolotl" nicht eine gewisse Verbundenheit empfinden.

Wie gesagt, nichts würde mich dazu bringen, dieses Buch zu lesen, aber ü b e r dieses Werk zu lesen, das kann wirklich ausgesprochen kurzweilig sein. Vielen Dank an Anne Chaplet für diesen Tip, die Carta ist ab sofort auf meinem Schirm.

Ach, noch ein Wort in eigener Sache: dem Oster und mir unsern Buch kommt ja nächsten Monat raus - da ist wirklich alles auf unsern Mist gewachsen! Und wer von uns abschreibt, den nehmen wir mit nach Wudang Shan und lassen ihn von Meister Guan verhauen. So.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Werbung...

...mach' ich ja eher selten - jetzt schreibt aber eine "alte" Freundin von mir, und ihre neue Seite möchte ich an dieser Stelle dem geschätzten kulturinteressierten Publikum wärmstens ans Herz legen: http://eduardasuniversum.twoday.net/

Willkommen, Verena - sobald Blogspot wieder tut, was es soll, wirst du verlinkt!

Sonntag, 14. Februar 2010

Schöne neue Google-Welt

Ich mag Google. Sag' ich mal so. Und die ganze Panik wg. Erfassen von Daten und Fotografieren von Omma ihr klein' Häuschen und so kann ich nun gar nicht verstehen. Weil, Google sagt nämlich: "Wir tun nix Böses". Und wenn die das sagen, wird es schon stimmen. Wenn ich irgendetwas suche in der großen, weiten Welt, dann google ich das ja auch. Würde ich ja nicht machen, wenn ich nicht an das Gute in Google glauben würde. So.

Nun habe ich als Blogspot-Bloggerin natürlich auch ein googlemail-Account. Finde ich wegen der Masse an Spielzeugen auch wirklich sehr nett und nutze es gern und oft. Ich bin ganz gut im Ignorieren von Dingen, die mich nicht interessieren. Zum Beispiel von Werbebotschaften. Die stehen bei Googlemail rechts in Reihe und Glied und werden von mir üblicherweise missachtet. Bis ich irgendwann darauf gestoßen bin, dass mir, wenn ich mit chinesischen Freunden korrespondiere, heiratswillige chinesische junge Damen feilgeboten werden, bei irgendwelchen Geschäftsleuten meist Unternehmensberatungsmüll und bei den Taiji-Kumpels...nunja...da wird's dann schon etwas bizarr:



"Mit Tai Chi an die Börse" finde ich schon recht gewagt. Aber wer wollte nicht endlich reich und berühmt werden? Auch in unseren vergeistigten Kreisen. Dass man uns eine Karriere als Entspannungspädagogen andient - ja, warum eigentlich nicht? Familienstellen ist jetzt nicht unbedingt mein Ding (Opa, stell' dich mal nach links - und jetzt nett lächeln...och nee). Den Zusammenhang zum "Naildesign" kann ich jetzt auf die Husche nicht so herstellen - wahrscheinlich Plan "B", wenn alles andere nicht geklappt hat. Oder dann könnte man - nach gescheiterter Entspannungs- Familiensteller- und Naildesigner-Karriere noch Makler werden (ich lese da immer "Ekelfinance"...muss was psychisches sein...). Reiki ist jetzt wenigstens nicht völlig ab von unserer Spur und ein "Präsentationstechnik inhouse Seminar" sollte in keinem Taiji-Verein fehlen.

Soweit würfelt Google mir schon Angebote aufgrund der in meinen gesammelten E-Mails durchwühlten Informationen treffend zu. Das einzige, was ich nun überhaupt nicht unterbringen kann, ist "Beamer Mieten Bielefeld" - Bielefeld! Die Stadt, die es nicht gibt!! Was haben die mit mir vor?

Beam me up, Scotty!

Freitag, 5. Februar 2010

Der iPad

Trotz meiner Vorbehalte gegen die gehypten Produkte aus dem Hause Macintosh komme ich nicht umhin, mich den Begeisterungsstürmen leise anzuschließen - hier die wichtigsten Gründe, sich in die Käuferschlange einzureihen:



Danke, Titanic - du hast es wieder mal auf den Punkt gebracht!