Sonntag, 18. April 2010

Meinen gefiederten Freunden

Langsam aber sicher hat auch im Gonsbach-Tal der Frühling Einzug gehalten. Deutlich erkennbar am Paarungsverhalten von allem was Fell und Federn hat. Und so gibt es ein tapferes Vogelpärchen (keine Ahnung, irgendsowas kleines mit ner grünen Brust), das meine Zeitungsrolle als den idealen Nistplatz ausgesucht hat.

Nun tobt also seit fast zwei Wochen Krieg: ich finde, dass meine Zeitungsrolle ein rabendumm gewählter Platz ist, um eine Familie zu gründen. In den vergangen Jahren habe ich immer wieder Leichen kleiner Vögelchen in unterschiedlichem Entwicklungs- und Verwesungsstadium aus meiner Rolle gestochert und im Bio-Müll beerdigt, da die Zeitungsausträgerin immer wieder meine Zeitung in's Nest gerammt hat, was ich manchmal etwas spät bemerkt habe. Muss man nicht haben. Nachdem ich nun nach jahrelanger Pause wieder mal die schüchternen Versuche, kleine Äste zu einem gemütlichen Zuhause zu formen, bemerkt und direkt sabotiert habe - immer wieder von wortreichen Erklärungsversuchen dem schimpfenden Elternpaar in spe gegenüber begleitet - heute meine Kapitulation: Ihr könnt die verdammte Rolle haben! Ich habe einen Zettel an die Rolle gebabbt, damit die Zeitungsausträgerin das Blatt in den Briefkasten stopft. Hoffentlich tut sie's. Wenn nicht: behauptet nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

Ach, ich bin einfach zu weich. Naja, vielleicht werden's ja kleine Kraniche...

Freitag, 9. April 2010

An Manchen Tagen...

...finde ich es sehr erfrischend, wie hochbezahlte Werbetexter ihre Message auf den Punkt bringen:



Was gäbe es noch mehr zu sagen?

(es gäbe da schon noch was, aber ich bin jetzt gaaanz tapfer und tu' es nicht...)

Donnerstag, 1. April 2010

Meldung des Tages

Heute morgen im Radio gehört: ab dem 01.04.2010 wird eine Abgabe von einem Cent für jede E-Mail erhoben. Und dann der notleidenden Post als Opfergroschen überreicht. Oder so.

Ich nehme es zur Kenntnis, überlege noch kurz, ob diese Maßnahme sich auf die Spam-Flut auswirkt und ab damit in den geistigen Mülleimer.

Im Büro angekommen, werde ich gefragt, ob ich den heutigen April-Scherz gehört hätte. Oh. Hatte ich als solchen gar nicht identifiziert.

In welcher Welt leben wir eigentlich, dass keine Nachricht absurd genug zu sein scheint, um als Späßle erkannt zu werden?
Am Ende werde ich als Chronistin für die Neuigkeiten aus Absurdistan noch arbeitslos - Zeitung lesen reicht!

In diesem Sinne:


Nachtrag:

Bei facebook gibt es ja eine ganze Menge obskurer Gruppen und der Einen oder Anderen bin ich beigetreten und weide mich am Aberwitz. Eine dieser Gruppen lautet "Unnützes Wissen". Und die haben nun folgendes eingestellt: Wenn der Mond bei klarer Nacht nahe am Horizont so groß erscheint, ist das eigentlich ein neurologisches Phänomen. Betrachtet man ihn dann kopfüber durch die Beine, sieht alles wieder ganz normal aus.

Das fand ich nun wirklich witzig, habe es bei mir eingestellt und war von den Reaktionen...nunja...etwas überrascht.

Achja: man hat übrigens auch das Bernsteinzimmer gefunden. Und zwar im Weinhaus Bluhm zu Mainz.

Geht doch!